Beste Krankenkasse im Test

Wie in den vergangenen Jahren steigen die Krankenkassenprämien auch im Jahr 2018. Sie haben jedoch die Möglichkeit, Ihre Krankenkasse ganz leicht und unkompliziert zu wechseln und somit Kosten einzusparen.

Allein im vergangenen Jahr haben mehr als eine Million Versicherte ihren Anbieter gewechselt. Rund die Hälfte der Wechsel ist dabei auf Prämienerhöhungen zurückzuführen. Um die für Sie am besten geeignete Krankenkasse zu finden, helfen Ihnen unterschiedliche Krankenkassentests. Da diese jedoch nur selten durchgeführt werden, ist es sinnvoll, zusätzlich eine persönliche Offerte einzuholen.

Die Leistungen der rund 50 Krankenkassen sind in der Grundversicherung gleich. Bei einem Krankenkassentest liegt der Fokus deshalb nicht bei der Leistung. Stattdessen stehen häufig andere Fragen im Mittelpunkt:

  1. Wer hat die höchste Kundenzufriedenheit?
  2. Welche Krankenkasse ist im Test am günstigsten?
  3. Welche Franchise ist am besten geeignet?

Die Redaktion von oeffentliche-krankenkasse.ch klärt auf und erleichert somit die Suche nach der besten Krankenkasse für das Jahr 2018.

Die Redaktion von oeffentliche-krankenkasse.ch klärt auf und erleichert somit die Suche nach der besten eidgenössischen Krankenkasse 2018.

Sanitas beste Krankenkasse im Test von K-Tipp

Im Deutschschweizer Konsumentenmagazin K-Tipp werden die Grundversicherungen der verschiedenen Krankenkassen regelmässig thematisiert. Zuletzt stand vor allem die Kundenzufriedenheit im Fokus. Dazu bewerteten die Versicherten den Service der neun grössten Anbieter. Gemäss K-Tipp wurden kleinere Krankenkassen nicht berücksichtigt, da sie in der Umfrage zu wenig genannt wurden und die Werte somit nicht repräsentativ wären.

Mehr als die Hälfte der Schweizer ist sehr zufrieden mit dem Service Ihrer Krankenkasse. Ein Drittel ist der Umfrage zufolge mehrheitlich zufrieden und nur knapp zwei Prozent erweisen sich als unzufrieden. Im Bezug auf die einzelnen Anbieter ergeben sich allerdings grosse Unterschiede. Beim Testsieger Sanitas sind demnach fast drei Viertel der Versicherten sehr zufrieden. Bei der Assura, welche auf dem letzten Platz landete, kann dies nur gerade ein Drittel von sich behaupten.

Kam es zu Problemen mit der Krankenkasse, bemängelten die Versicherten am häufigsten folgende Punkte:

  1. Rechnungen wurden nicht oder zu spät bezahlt
  2. Es gab lästige und ärgerliche Nachfragen
  3. Zu kompliziert und zu viel Papierkram
  4. Administrative Probleme

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Swica Ihre Position an der Spitze dieses Jahr nicht halten. Die Kasse büsst bei der Kundenzufriedenheit rund fünf Prozent ein und muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Mit einer Steigerung der Kundenzufriedenheit um knapp fünf Prozent befindet sich dieses Jahr die Sanitas an der Spitze.

KrankenkasseZufriedenheitMarktanteil in der Schweiz
Sanitas74,9 %4,2 %
Swica69,3 %7,7 %
Concordia65,0 %6,6 %
CSS64,9 %9,7 %
Helsana63,9 %6,6 %
Visana58,6 %5,5 %
KPT/CPT54,8 %4,7 %
Groupe Mutuel42,9 %15,0 %
Assura32,7 %10,9 %
In den vergangenen zwei Jahren konnten lediglich die Sanitas und die Swica bei der Kundenzufriedenheit die 70-Prozent-Marke knacken. Vor drei Jahren gelang dies noch vier Kassen: Swica, Concordia, CSS und KPT.

Der aktuelle Krankenkassentest dient als Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Krankenkasse. Da jedoch kleinere Anbieter unberücksichtigt blieben, sollte Ihre Entscheidung nicht allein von den Testergebnissen abhängen. Stattdessen ist es sinnvoll, auch ein individuelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Offerte einzuholen.

Hier Prämien berechnen

Krankenkassentest von Comparis: Auch kleine Anbieter mit Topnoten

Im Jahr 2017 hat Comparis zusammen mit dem Marktforschungsinstitut GFK rund 2’400 Kunden nach der Zufriedenheit mit ihrer aktuellen Krankenkasse befragt. Dabei bewerteten die Versicherten die fachlichen Ratschläge sowie das persönliche Engagement der Mitarbeitenden. Ausserdem machten die Befragten Angaben über die Verständlichkeit der Kundeninformationen und die Abrechnung von Leistungen.

Im Test äusserten sich die meisten Kunden positiv über ihren aktuellen Versicherer. Am besten schnitt Swica ab, welche als einzige der 22 getesteten Krankenkassen die Note 5,4 erhielt. Ebenfalls gut schnitten 16 weitere Anbieter mit Noten von 5,0 bis 5,3 ab. Bei fünf der getesteten Krankenkassen lautete das Urteil der Kunden befriedigend.

Unter den am schlechtesten bewerteten Krankenkassen befinden sich Assura, Mutuel Assurance, Supra, Easy Sana und Avenir. Bei der Kundenzufriedenheit am besten abgeschnitten haben hingegen die folgenden fünf:

  1. Swica – 5,4
  2. Agrisano, Concordia, ÖKK – 5,3
  3. Helsana, KPT/CPT, Philos, Progrès, Sanitas – 5,2
  4. Atupri, EGK-Gesundheitskasse, Sanagate, Sympany, Visana – 5,1
  5. Arcosana, CSS, Intras – 5,0

Günstigste Krankenkasse

Ist Ihnen eine günstige Prämie wichtiger als guter Service, können Sie mit dem Krankenkassen Vergleichsrechner schnell und unkompliziert den günstigsten Anbieter für Ihren Wohnort ermitteln und Ihr persönliches Sparpotenzial berechnen. Nicht selten lassen sich durch einen Wechsel der Krankenkasse mehrere hundert Franken im Jahr einsparen.

Mit der richtigen Franchise die Krankenkassenprämie senken

Sie können Ihre Ausgaben für die Krankenversicherung nicht nur reduzieren, indem Sie zu einem neuen, günstigeren Anbieter wechseln. Auch durch eine Änderung der Franchise lassen sich die Kosten erheblich senken. Bei der höchsten Franchise von CHF 2’500.- fallen die Prämien erheblich tiefer aus als bei einer ordentlichen Franchise von CHF 300.-. Im Kanton St. Gallen bezahlen Versicherte bei der EGK mit der höchsten Franchise beispielsweise nur CHF 274.50 pro Monat statt CHF 402.80. Auf das Jahr gerechnet ergibt das eine Ersparnis von über CHF 1’500.-.

Die Krankenkassenprämie kann mit Hilfe einer hohen Franchise demnach deutlich reduziert werden. Allerdings ist zu beachten, dass Sie bei einer schwerwiegenden Erkrankung oder häufigen Krankheitsfällen einen grossen Teil der Kosten selbst tragen. Denn bis zur Höhe der Franchise müssen Sie die Kosten für Arztbesuche, Spitalaufenthalte und Medikamente zu 100 Prozent selbst übernehmen. Hinzu kommt der Selbstbehalt in der Höhe von zehn Prozent und maximal bis zu CHF 700 pro Jahr. Bei einer Franchise von CHF 2’500.- können also zusätzlich zur Krankenkassenprämie Mehrkosten in der Höhe von CHF 3’200.- entstehen. Daher raten Experten die höchsten Franchise nur dann zu wählen, wenn die Kosten bei einer schwerwiegenden Erkrankung oder bei häufigen Krankheitsfällen selbst getragen werden können.

Während Sie 2018 bei Ihrer Krankenkasse noch mit den gewohnten Rabatten rechnen können, werden die Vergünstigungen voraussichtlich ab 2019 angepasst. So steigt der Nachlass in den niedrigen Franchisestufen, während er in den höheren geringer ausfallen wird.
Tipp: Leisten Sie als Arbeitnehmer mindestens acht Arbeitsstunden pro Woche, können Sie sich die Unfalldeckung sparen, da Sie bereits über den Arbeitgeber abgesichert sind. Entscheiden Sie sich zudem für ein bestimmtes HMO- oder Hausarztmodell und somit für den Verzicht der freien Arztwahl, erhalten Sie bei vielen Kassen ebenfalls einen Rabatt auf die Prämie.

Beste Krankenkasse ermitteln

Krankenkassentests helfen Ihnen dabei, die beste auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnittene Krankenkasse zu finden. Allerdings berücksichtigen nur die wenigsten Untersuchungen neben den Erfahrungen der Kunden auch weitere Faktoren. Auf oeffentliche-krankenkasse.ch haben Sie die Möglichkeit, gratis die für Sie günstigste und beste Krankenkasse zu ermitteln. Fordern Sie dazu einfach eine kostenlose und unverbindliche Offerte an.

Beachten Sie beim Wechsel der Krankenkasse die Kündigungsfrist. Der Versicherer muss das Kündigungsschreiben spätestens am 30. November erhalten haben, damit der Wechsel zum Start des neuen Jahres gelingt. Möchten Sie lediglich Ihre ordentliche Franchise in eine Wahlfranchise ändern, haben Sie dafür bis Ende Dezember Zeit.

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