Comparis: 10 Fakten über das Schweizer Vergleichsportal

Wer als Schweizer nach einem Vergleichsportal Ausschau hält, stößt schnell auf Comparis. Kaum jemand in  der Alpenrepublik kennt die Marke nicht. Doch längst nicht jeder Eidgenosse hat eine genaue Vorstellung von dem Unternehmen und seinen Produkten. Oeffentliche-krankenkasse.ch erklärt in zehn Fakten über Comparis die wichtigsten Hintergründe. Vorab sei gesagt, dass die Angebote und Vergleiche von comparis vertrauenswürdig sind!

Alterantiver Vergleich der Krankenkassen zu Comparis

Neben Comparis gibt es weitere Anbieter, die Krankenkassen für Sie vergleichen. Wir nutzen für Sie einen alternativen Krankenkassenrechner, der sofort Ihre aktuelle Ersparnismöglichkeiten in 2017 berechnet. Bei Interesse können Sie danach einfach einen Experten kostenlos und unverbindlich für weitere Informationen kontaktieren.

Wer gründete Comparis?

  • Comparis.ch wurde 1996 von Richard Eisler gegründet. Eisler floh mit seinen Eltern aus der Tschechoslowakei in die Schweiz, wo er nach dem Besuch der Schule Ökonomie studierte. Zunächst arbeitete Eisler zwei Jahre nebenberuflich an Comparis. Seit 1998 widmet er sich hauptberuflich dem Unternehmen, das er mittlerweile als Präsident des Verwaltungsrates begleitet.

Wer arbeitet bei comparis?

  • Heute beschäftigt das Zürcher Unternehmen 100 Mitarbeiter. Vorwiegend setzt sich Comparis nach eigenen Angaben aus jungen Leuten zusammen. Diese sind nicht ausschließlich Versicherungs- und Finanzexperten. Comparis beschäftigt auch Fachkräfte im Produktmanagement, Verkauf und Kundendienst sowie Medien & Marketing. Längst ist aus dem Start-Up ein großes Unternehmen geworden.

Comparis kennt jeder

  • Die Marke ist 84 Prozent der Schweizer Usern bekannt. Damit ist Comparis das größte Vergleichsportal des Landes, das sich laut eigener Beschreibung ähnlich wie unser Portal für mehr Vergleichbarkeit und Transparenz auf einem unübersichtlichen Markt einsetzt.

Wer besucht die Comparis Webseite?

  • Comparis verzeichnete 2015 mehr als 78 Millionen Besuche. Damit hat das Portal seine Reichweite stetig gesteigert. 2013 waren es gut 58 Millionen Visits. Zum Millennium besuchten rund eine Millionen Menschen pro Jahr Comparis.ch. Vor allem Deutschsprachige nutzen das Portal. Etwas mehr als jeder fünfte Nutzer spricht Französisch, eine Minderheit von 5 Prozent außerdem Italienisch. Diese Zahlen hat das Portal mit Hilfe einer Net-Metrix-Analyse im  Oktober 2015 veröffentlicht. Jeder Zweite, der das Portal nutzt, hat eine mittlere Schulbildung. Darüber hinaus gibt es mehr hoch qualifizierte Nutzer (32 Prozent) als User mit einer obligatorischen Schulausbildung. Zu gleichen Teilen wird Comparis von Männern und Frauen genutzt. Unterschiede gibt es jedoch in der Altersstruktur: So ist nur jeder fünfte User älter als 55 Jahre. Besonders aktiv sind die 14- bis 34-Jährigen, die 41 Prozent der Nutzer ausmachen.




Krankenkasse, Immobilien und Co

  • Das älteste Produkt ist der Krankenkassenvergleich. Erst seit einem Stimmentscheid aus dem Dezember 1994 können Schweizer ihre Krankenkassen frei wählen. Das nahm Gründer Eisler zum Anlass, die Prämien der Krankenkassen zu vergleichen. Auch bis heute ist der Vergleich der Krankenkassen das Kerngeschäft von Comparis geblieben, bei dem nach Angaben des Portals alle Unternehmen berücksichtigt werden. Im Jahr 2014 kamen alle Schweizer zusammen auf 3,7 Millionen Vergleiche. Im Laufe der Jahre ist die Wechselbereitschaft der Schweizer übrigens deutlich gestiegen. Seit 2012 prüft Comparis in repräsentativen Umfragen, wie viele Eidgenossen zum Jahreswechsel ihre Krankenkasse wechseln. Seit 2012 entscheiden sich stetig mehr Schweizer zu einem solchen Schritt. Zu 2016 wechselten rund 700.000 Schweizer ihre Krankenkasse.

Comparis Versicherungsvergleich

  • Comparis entwickelt stetig neue Vergleiche für Versicherungen. Dabei prüft der Rechner immer das Preis-Leistungs-Verhältnis der Anbieter. Zur Jahrtausendwende nahm das Portal nach den Krankenkassen auch Autoversicherer in den Vergleich auf. Ein Jahr später folgte die Privathaftpflicht- und Hausratversicherung. 2003 ergänzte Comparis sein Angebot um die Rechtsschutzversicherung, erst sechs Jahre später die Reiseversicherung. Seit 2010 können Konsumenten auch Lebensversicherer vergleichen.

Hypothekenvergleich bei comparis.ch

  • Hypotheken waren der erste Vergleichspunkt bei Banken. Seit über 16 Jahren ermöglicht Comparis einen Vergleich von Hypotheken. Seit 2003 gibt es eine Börse. Zu einer frühen Phase nahm Comparis auch Privatkredite in das Portfolio auf. Seit 2004 können Konsumenten außerdem den Immobilienmarkt vergleichen. Es folgten die Bereiche Automarkt, Kreditkarten, Säule 3a, Zinsen und Geldanlagen, Steuern und der Motorradmarkt.

Telefon & Internet vergleichen

  • Mit Comparis lassen sich auch Telefon- und Internetgebühren vergleichen. Die Telekommunikation war schon früh ein Bestandteil des Unternehmens. Nach den Krankenkassen waren die Telefonanbieter die zweite Gruppe, die Comparis vergleichbar machte. Heute können Konsumenten auch günstige Mobilfunk-, TV- und Internetanbieter finden.

Smartphone App von Comparis

  • Zahlreiche Apps erleichtern den Vergleich. Mittlerweile ist es zeitgemäß, auf dem Smartphone nach Sparmöglichkeiten Ausschau zu halten. Die Smartshopper-App gibt beispielsweise einen aktuellen Überblick über die Sonderangebote in den wichtigen Supermärkten (z.B. Migros und Denner). So lässt sich mit Hilfe der App eine Einkaufsliste erstellen. Auch in anderen Bereichen können Eidgenossen auf ihrem Handy vergleichen: Auch für Immobilien, Automarkt, Hypotheken und Krankenkassen hat Comparis eine App entwickelt.

Wie finanziert sich comparis?

  • Comparis finanziert sich durch Werbung und Offertanfragen. Das Portal hat zwei wesentliche Einnahmequellen. Einerseits generiert Comparis einen großen Teil durch Werbung, die auf der Seite geschaltet wird. Andererseits verdient Comparis auch daran, dass es von Krankenkassen und anderen Unternehmen Geld für Offertanfragen erhält. Nach Angaben des Unternehmens bekommt Comparis mindestens 30 Franken. Im Durchschnitt gehen Experten von 40 bis 50 Franken aus. Die Provision ist jedoch für alle Unternehmen gleich und unabhängig von dem Vertragsabschluss. Im Bereich Krankenversicherung nahm Comparis im Jahr 2014 10,8 Millionen Franken von den Anbietern ein. Laut Comparis haben die Zahlungen keinen Einfluss darauf, ob ein Versicherer in den Vergleich aufgenommen wird oder an welcher Stelle er platziert wird.




comparis.ch Adresse:

comparis.ch
Birmensdorferstrasse 108
CH-8003 Zürich 

T: +41 44 360 52 62
F: +41 44 360 52 72
info@comparis.ch

Quellen des comparis.ch Beitrags:

https://www.comparis.ch/comparis.aspx
https://www.comparis.ch/-/media/files/pdf/career/karrierebroschuere-inhalt.pdf
https://www.comparis.ch/comparis/info/wir.aspx
https://de.wikipedia.org/wiki/Comparis
http://www.nzz.ch/richard-eisler-1.7915065

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (30 votes, average: 4,80 out of 5)
Loading...