Intras Krankenkasse

Die Intras Krankenkasse profitiert als Teil der CSS Gruppe von einer bekannten Marke mit einer großen Popularität. Mehr als 70 Prozent der CSS-Versicherten entscheiden sich für die obligatorische Krankenversicherung. Als Alternativen stehen zwei Sparmodell ohne freie Arztwahl zur Verfügung: Jeder Achte wählt ein HMO-Modell, mehr als jeder Fünfte ein Hausarztmodell. Alle drei Modelle lassen sich durch flexible Zusatzversicherungen aufstocken – egal ob in der Ambulanz, im Spital oder für alternativmedizinische Leistungen.

Krankenkassenprämien 2017 der Intras

Auch bei der Intras Krankenkasse steigen 2017 die Prämien. Im Schweizer Durchschnitt betragen die Krankenkassenprämien 2017 447,28 Franken. Mit 466,50 Franken übersteigen die Prämien der Intras diesen Wert um 4,3 Prozent bzw. 19,22 Franken

Während die Krankenkassenprämien der Intras in vielen Kantonen über dem Durchschnitt liegen, sind sie in Tessin, Jura, Uri und Obwalden teils deutlich darunter. Die durchschnittlichen Intras Krankenkassenprämien 2017 in den einzelnen Kantonen können Sie der nachfolgenden Infografik entnehmen.

Krankenkassenprämien 2017 Intras Krankenkasse

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Die Intras Krankenkasse hat zuletzt einige Mitglieder verloren. Waren 2014 noch 165.000 Eidgenossen bei der Luzerner Krankenkasse versichert, sank die Zahl im Jahr 2015 auf 159.602 Versicherte.

Ursprünglich war die Intras lediglich im französischen und italienischen Teil der Schweiz tätig. Auch heute noch hat sie einen Großteil ihrer Versicherten außerhalb der Deutschschweiz. Doch auch dort hat sie inzwischen Fuß gefasst: So ist Solothurn mittlerweile der mitgliederstärkste Kanton. Traditionell hat die Intras auch viele Konsumenten in den südlichen Kantonen Tessin, Waadt und Genf.

In diesen fünf Kantonen ist die Intras am stärksten vertreten:

  1. Solothurn: 45.065 Mitglieder
  2. Tessin: 38.271 Mitglieder
  3. Waadt: 28.543 Mitglieder
  4. Genf: 18.656 Mitglieder
  5. Zürich: 18.596 Mitglieder

Prämienentwicklung der Intras Krankenkasse

Die Intras Krankenkasse hat ihre Beiträge in den letzten Jahren deutlich erhöht. Mit einem Anstieg von mehr als 46 Prozent im letzten Jahrzehnt liegt sie allerdings im Trend. Auch viele Konkurrenten gaben die steigenden Gesundheitskosten an ihre Konsumenten weiter. Laut bonus.ch kostete die Krankenversicherung im Jahr 2007 nur 279 Franken. Heute werden bei der Intras ohne Unfalldeckung und mit ordentlicher Franchise fast 409 Franken fällig. Damit kann auch die durchschnittliche Prämienentwicklung nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Prämien höher als bei der Konkurrenz ausfallen. Im Durchschnitt sind die Schweizer Krankenkassen 33 Franken günstiger als die Intras.

Intras zwischen teuer und günstig

Allerdings fallen die Kosten nicht in allen Kantonen gleich hoch aus. Während die Intras beispielsweise in Solothurn zu den teuersten Anbietern gehört, ist sie für Tessiner Erwachsene die günstigste Krankenkasse. Dadurch wird einmal mehr deutlich, dass sich ein individueller Vergleich der Krankenkassen bezahlt macht. In den fünf mitgliederstärksten Kantonen gehen die Prämien der Intras um fast 125 Franken pro Monat auseinander:

  • Solothurn: 421,30 Franken (im ganzen Kanton)
  • Tessin: 376,70 Franken (Prämienregion 1)
  • Waadt: 458,50 Franken (Prämienregion 1)
  • Genf: 500,30 Franken (im ganzen Kanton)
  • Zürich: 463,10 Franken (Prämienregion 1)

Diese Beiträge gelten für eine obligatorische Grundversicherung ohne Unfalldeckung und mit 300-er-Franchise. Mit der höchsten Wahlfranchise von 2.500 Franken sinkt die monatliche Belastung deutlich. Beispielsweise zahlen Tessiner im günstigsten Fall nur 257,30 Franken. Dafür nehmen sie in nehmen sie eine höhere Eigenbeteiligung bei sehr hohen Krankheitskosten in Kauf.

Alternative Modelle der Intras

Mit zwei Sparmodellen können Intras-Versicherte die Kosten ihrer Krankenversicherung weiter reduzieren. In beiden Fällen verpflichten sie sich jedoch, zunächst eine bestimmte Praxis aufzusuchen. Beim HMO-Modell sind sie an ein Gesundheitszentrum, beim Hausarztmodell an einen bestimmten Mediziner gebunden. Somit gibt es keine freie Arztwahl für die erste medizinische Versorgung. Deshalb ist es besonders wichtig, sich genau über das Ärztenetz der Intras zu informieren und ein entsprechendes Modell nur zu wählen, wenn es in der Nähe tatsächlich eine Behandlungsmöglichkeit gibt.

Mit dem alternativen Modell können die Versicherten der Intras im besten Fall mehr als 10 Prozent sparen. Das HMO-Modell kann nur über die Hauptmarke CSS, nicht über die Intras ausgewählt werden. Das Hausarztmodell steht hingegen auch den Versicherten der Intras offen.

Das große Einsparpotential lässt sich anhand der Region Solothurn verdeutlichen, fällt jedoch auch in allen anderen Teilen des Landes hoch aus:

  • Prämienvorteil von ca. 90 Franken beim HMO-Modell Santémed Gesundheitszentren (CSS gegenüber Grundversicherung der Intras)
  • Prämienvorteil von 42 Franken beim Hausarztmodell First Med (beide Tarife bei der Intras)

Intras mit CSS-Marken vergleichen

Die Zusatzversicherungen der CSS-Gruppe sind einheitlich gestaltet. Somit bietet die Intras dieselben Produkte an wie ihre Schwestermarken CSS, Sanagate und Arcosana. Wer bereits eine Zusatzversicherung bei einer der vier Krankenkassen hat, kann bei der Grundversicherung nach der günstigsten der vier Kassen Ausschau halten.

Ein Beispiel:
Ein Basler Städter zahlt bei der CSS für seine Krankenversicherung 539,40 Franken pro Monat. Die Intras bietet die identischen Leistungen jedoch für unter 519 Franken und somit über 240 Franken pro Jahr günstiger an. In anderen Regionen kann eine andere Marke besonders günstig sein.

Wie der K-Tipp bemerkt, entsteht bei einer getrennten Kranken- und Zusatzversicherung innerhalb der CSS-Gruppe keinerlei Mehraufwand für Versicherte. Konsumenten erhalten weiterhin eine einheitliche Prämienrechnung und können ihre Einsendungen an eine gemeinsame Adresse richten.

Zusatzversicherungen der Intras

Die Haupt-Zusatzversicherungen der Intras werden in der Produktlinie „myFlex“ angeboten und sind in den Ausführungen Ambulant, Spital sowie Alternativ verfügbar. Je nach Anspruch können Konsumenten Leistungen aus den Stufen Economy, Balance und Premium wählen.

Die Ambulantversicherung myFlex beinhaltet unter anderem eine weltweite Unterstützung bei Notfällen. Wahlbehandlungen sowie Repatriierungen bei Notfällen und Rechtsschutz sind ebenfalls rund um den Globus eingeschlossen. Zudem gibt es Zuschüsse für Patienten, die sich ihre Augen lasern lassen.

Die Spitalversicherung myFlex stellt eine freie Auswahl des Spitals und der Abteilung innerhalb des Landes sicher. Allerdings erkennt die CSS-Gruppe einige Abteilung nicht an. Notfälle sind ähnlich wie beim ambulanten Produkt weltweit mit eingeschlossen. Außerdem sind zahlreiche Leistungen in der Mutterschaft vorgesehen – von der Kostenübernahme für Geburtshäuser bis hin zu hohen Erstattungen für Hausgeburten.

Die Alternativversicherung myFlex entbindet Konsumenten von der Pflicht, Leistungen nur mit einer ärztlichen Verordnung zu erhalten. Stattdessen können Kunden der Intras alle Therapeuten aufsuchen und Methoden anwenden, die von der CSS anerkannt werden. Für ihre Behandlungen außerhalb der Schulmedizin sind pro Jahr bis zu 10.000 Franken vorgesehen. Anders als in der Grundversicherung gibt es keine Franchise, so dass sich die Intras in jedem Fall an den Kosten beteiligt.

Wer mehrere Produkte kombiniert, kann sich zusätzliche Leistungen sichern. Mit dem „Gesundheitskonto“ können präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen beansprucht werden. Für eine weitergehende Beratung und Betreuung steht der „Private Assistance“ zur Auswahl.

Das Portfolio der Intras beinhaltet viele weitere Zusatzversicherungen. Beliebt ist vor allem die Zahnzusatzversicherung, die hohen einmaligen Kosten für Zahnersatz und Behandlungen entgegenwirkt. Außerdem gibt es ein spezielles Produkt für die Übernahme von Heilungskosten. Weitergehende Informationen über die Zusatzversicherungen sind in unserem Portrait über der Hauptmarke CSS zu finden.

Intras Krankenkasse Bewertungen

Die Kunden der Intras stellen dem Unternehmen ein ordentliches bis gutes Zeugnis aus. An manchen Stellen wird jedoch auch noch ein Verbesserungspotential deutlich. Auf Comparis.ch erhält die Intras von ihren Versicherten die Note gut (5,0 von 6 Punkten). Vor allem die hohe Motivation und Fachkompetenz der Mitarbeiter überzeugt (5,0). Allerdings werden die Abrechnungen nur befriedigend erledigt. Außerdem könnten die Kunden noch verständlicher informiert werden (jeweils 4,9 Punkte). Positiv fällt die sehr effiziente Verwaltung auf: Nicht einmal vier Prozent der Prämien werden für die Verwaltung ausgegeben. Mit fast 200 Millionen Franken sind aktuell Reserven in ausreichender Höhe vorhanden.

Minimal schlechter fällt das Urteil der Kunden in einer Umfrage von bonus.ch aus dem August 2015 aus. 2.300 Versicherte äußerten sich über 20 Krankenkassen, die im Durchschnitt 5,03 Punkte erhielten. Mit 4,9 Punkten schneidet die Intras leicht unterdurchschnittlich und nur befriedigend ab. Zwar überzeugte die gute Leistungsbearbeitung (5,0), jedoch wurden beim Kundenservice noch Mängel deutlich (nur 4,7 Punkte). Die Verträge werden ordentlich abgewickelt (4,9).

Darüber hinaus hat auch die international renommierte Zeitschrift „Reader’s Digest“ die besten Krankenkassen ermittelt. Für sieben europäische Nationen erforschten die Experten in einer repräsentativen Umfrage, welche Marken ein besonders großes Vertrauen genießen. Mit 15.500 beteiligten Konsumenten ist dieser Vergleich europaweit die größte Studie. Im Jahr 2015 überzeugte die Intras erneut als Testsieger. Fünf Mal in Folge zeichnet sie sich als Seriensieger aus.

Über die Intras

1964 wurde die Intras als eigenständige Krankenkasse in Genf gegründet. 2008 schloss sie sich der CSS Gruppe an und zog in Folge dessen nach Luzern um. 2011 stärkte die CSS-Gruppe ihre Hauptmarke und schuf ein einheitliches Angebot und einen gemeinsamer Internetauftritt für alle Krankenkassen.

Zur Gruppe gehören neben der Intras die CSS, Arcosana sowie Sanagate. Bei den vier Krankenkassen sind rund 1,31 Millionen Menschen grundversichert. Damit ist die CSS der größte Schweizer Krankenversicherer. Zusammen mit der Zusatzversicherung hat die CSS sogar 1,77 Millionen Kunden, um die sich 2.757 Mitarbeitende kümmern. Im Jahr 2014 nahm die CSS-Gruppe aus ihrer Krankenversicherung fast 5,4 Milliarden Franken an Prämien ein.

Intras Adresse

Intras Assurance-maladie SA
Tribschenstrasse 21
Postfach 2568
6002 Luzern

Telefon: 058 277 11-11
Fax: 058 277 12-12

Mail: css.info@css.ch

Web: www.css.ch