Lebensversicherung in der Schweiz

Ein plötzlicher Tod eines nahen Verwandten ist für eine Familie immer ein großer Schock. Gerade in der Zeit der Trauer ist es besonders wichtig, sich nicht zusätzlich auch noch mit Geldsorgen auseinandersetzen zu müssen. Mit einer Lebensversicherung kann zumindest sichergestellt werden, dass die Hinterbliebenen finanziell auf gesunden Beinen stehen.

Insbesondere für den Hauptversorger eines Haushalts ist eine Lebensversicherung zu empfehlen, da für Frau beziehungsweise Mann und die gemeinsamen Kinder bei einem plötzlichen Wegfall des Einkommens ein Finanzierungsloch entsteht.

Eine solche Absicherung für einen unvorhergesehenen und frühzeitigen Todesfall ist die häufigste Form der Risikolebensversicherung. Die Leistungen werden selbstverständlich nur bezahlt, wenn der Schadensfall innerhalb der vereinbarten Laufzeit eintritt. Parallel existieren auch Kapitalversicherungen, bei denen zusätzlich zu der Risikoabsicherung für den Todesfall kontinuierlich für das Alter gespart wird und so ein finanzielles Polster für sich selbst geschaffen wird. Dieses Modell ist in der aktuellen Phase der niedriger werdenden Zinsen allein wenig lukrativ. Wir klären Sie hier auf, welche Optionen es gibt Risikoversicherungen zu kombinieren. Darüber hinaus informieren wir über günstige Anbieter von Lebensversicherungen und berechnen, wie viel Geld bei einer vorzeitigen Kündigung verloren geht.

Glückliche Familie - durch Lebensversicherung abgesichert

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Risikolebensversicherung nicht nur für den Todesfall

Eine Risikolebensversicherung eignet sich nicht nur, um die Versorgung der Hinterbliebenen nach einem Todesfall sicherzustellen. Auch zur Kreditrückzahlung lässt sie sich einsetzen, wenn die Restschuld so groß ist, dass sie bei einem plötzlichen Ableben finanzielle Probleme verursachen würde.
Für Anschaffungen wie Sofas, Computers oder auch ein Auto ist eine solche Absicherung eher nicht zu empfehlen, während eine Risikolebensversicherung im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung einer Immobilie sinnvoll sein kann. Da die Lebensversicherung die restlichen Schulden übernimmmt, kann eine Zwangsversteigerung des Eigenheims, wie sie im schlimmsten Fall möglich wäre, abgewendet werden. Vor dem Abschluss ist zu prüfen, ob eine Kombination mit einem Kredit finanziell tatsächlich am günstigsten ist oder die Police besser separat einzeln abgeschlossen werden sollte.

Bezogen auf Risikolebensversicherungen für den Todesfall hat der Kunde die Auswahl zwischen zwei Optionen.

  • Einerseits kann er über die gesamte Laufzeit eine konstante Deckungssumme vereinbaren,
  • andererseits kann die versicherte Summe auch jährlich ein wenig abnehmen.

Die zweite Möglichkeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie kostengünstiger ist. Die Möglichkeit basiert auf der Annahme, dass sich das finanzielle Risiko bis zum Eintritt in die Rente allein durch die fortschreitende Zeit immer mehr reduziert. So können beispielsweise die Kinder in der Regel für sich selbst sorgen. Sind die Hinterbliebenen auch im Alter jedoch weiter auf einen hohen Betrag angewiesen, sollte sich der Verbraucher besser für die konstante Versicherungssumme entscheiden. Wie lange das Risiko abgedeckt werden soll, beeinflusst natürlich auch die Laufzeit der Lebensversicherung. Sie kann individuell nach Wunsch vereinbart werden und reicht von 5 oder 10 Jahren bis hin zu äußerst langfristigen Laufzeiten über mehrere Jahrzehnte.

Kombinationen der Risikolebensversicherung

Darüber hinaus gibt es etliche weitere Varianten der Risikolebensversicherung:

  • Todesfallabsicherung für zwei Leben: Diese gemeinsame gebundene Risikolebensversicherung verbindet die finanzielle Absicherung von zwei Versicherten, die finanziell in irgendeiner Form aufeinander angewiesen sind. Das kann nicht nur bei Ehepartnern oder Lebensgefährten der Fall sein, sondern auch bei langjährigen Mit-Unternehmern. Zur Auszahlung kommt es, wenn ein Versicherungsnehmer stirbt. Somit kann der Lebensunterhalt des Partner beziehungsweise das gemeinsam betriebene Geschäft des Businesskollegen aufrechterhalten werden.
  • Lebensversicherung mit zusätzlicher Absicherung der Erwerbsunfähigkeit: Finanzieller Schaden muss nicht durch einen Todesanfall entstehen. Krankheiten oder Unfälle können auch schon zu Lebzeiten dazu führen, dass ein Arbeitnehmer seinen Beruf aufgeben muss oder gar nicht mehr im Stande ist, irgendeine Beschäftigung auszuüben. Um sich und seine Familie für einen solchen Fall zu schützen, lässt sich die Risiko der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit mit in die Lebensversicherung aufnehmen. Natürlich kann die Erwerbsunfähigkeitsversicherung auch einzeln abgeschlossen werden, was in der Regel jedoch teurer ist.
  • Risikolebensversicherung mit Beteiligung an Überschüssen: Nicht alle Versicherer geben überschüssige Einnahmen prozentual an ihre Kunden weiter. Viele Unternehmen versprechen aber, dass die Kunden direkt davon profitieren, wenn insgesamt gut gewirtschaft wurde. In der Regel ist es daher möglich, eine Risikolebensversicherung mit Überschussbeteiligung zu vereinbaren. Dabei sollte der Kunde eine mögliche Bonuszahlung jedoch stets nur als zusätzlichen Anreiz verstehen, der bei der Auswahl einer Lebensversicherung hinter anderen Garantien und Vertragsinhalten zurückstecken sollte. Oftmals bleiben die Überschüsse nämlich weit hinter den versprochenen Werten zurück, wie die Konsumentenzeitschrift Saldo unter Berufung auf die Finanzaufsicht Finma berichtet.

Risikolebensversicherung im Vergleich: Generali ist günstig

Nicht für jeden sind die Bedingungen bei der Risikolebensversicherung gleich. Die Lebensumstände sorgen dafür, dass bei den vereinbaren Kosten und Leistungen erhebliche Unterschiede auftreten. So müssen Raucher ebenso mit einem Risikoaufschlag rechnen wie Menschen mit einer körperlich anstrengenden oder anderweitig riskanten Arbeit. Bei der Berechnung der Prämie spielt auch die Krankenakte des potenziellen Kunden und die aktuelle Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung eine Rolle. Zudem sind die Beiträge für Männer und Frauen grundsätzlich unterschiedlich, die Berechnung wird von Unternehmen zu Unternehmen jedoch anders vorgenommen.

Da die Regelungen von Versicherer zu Versicherer anders sind, lohnt sich ein ausführlicher Vergleich in jedem Fall. Mit 30 % Markanteil im Jahr 2013 ist laut den Zahlen der Finanzaufsichtsbehörde Finma die Axa der beliebteste Lebensversicherer in der Schweiz, dicht gefolgt von Swiss Life mit etwas mehr als einem Viertel (26,3 %). Weitere große Anbieter von Lebensversicherungen sind die Helvetia (10,9 %), Basler (9,2 %), Allianz (6 %) und Zurich (5,2 %). Kleinere Unternehmen, für die sich weniger als einer von zwanzig Versicherungsnehmer entscheidet, sind unter anderem Generali, Mobiliar und Pax.

Kosten der Lebensversicherung

Wie hoch die Kosten für individuelle Lebensversicherungen sind, hat das Konsumentenmagazin Saldo untersucht. Im Auftrag der Zeitschrift verglich das VZ Vermögenszentrum drei wichtige Versicherer.

Der 45-jährige Modellkunde wollte eine Todesfallabsicherung über 100.000 Franken über 20 Jahre abschließen und ließ sich zu diesem Zweck drei Angebote unterbreiten. Über die gesamte Laufzeit war im Ergebnis die Generali mit Gesamtprämien in Höhe von 4126,50 Franken der günstigste Anbieter. Bei Axa Winterthur würde der Verbraucher 4269,60 und damit fast 150 Franken mehr zahlen. Als mit Abstand am teuersten erwies sich die Swiss Life, die insgesamt 4926 Franken verlangte.
Dieser Test kann für Kunden als Orientierung dienen, vor dem Abschluss einer Lebensversicherung sollte jedoch ein individueller Preisvergleich erfolgen. So können nämlich nicht nur die gewünschten Deckungssumme und Laufzeit, sondern auch die persönlichen Eigenschaften genau berücksichtigt werden und somit ein optimales Ergebnis erzielt werden. Neben Vergleichs-Rechnern im Internet ist auch eine fachliche Beratung zu empfehlen, da sich die Entscheidung auf die nächsten Jahre und Jahrzehnten auswirkt und durch eine Kündigung nur schwer zu korrigieren ist.

Risikolebensversicherung: Höhe der Summe richtig wählen

Mindestens genau kritisch wie die Kosten sollten auch die Leistungen der Lebensversicherung unter die Lupe genommen werden. Wie kann nun aber ein Kunde erkennen, bis zu welcher Höhe eine Risikolebensversicherung im Schadensfall aufkommen muss?

Faustregeln für die Lebensversicherung
Als Faustregel zum finanziellen Schutz nach einem Todesfall sollte in etwa der vier- bis fünffache Betrag des aktuellen Jahreseinkommens angepeilt werden, wenn kein weiteres Vermögen in Form von Immobilien, Sparbüchern oder Aktien besteht. Dient die Absicherung zur Deckung eines Kredits, ist entsprechend die Höhe des Darlehens ausschlaggebend.
Hierbei ist eine Risikolebensversicherung mit einer abnehmenden Deckungssumme durchaus sinnvoll.

Einen guter Zeitpunkt für den Abschluss einer Lebensversicherung stellt etwa eine Hochzeit, eine Gründung der Familie, der Bau einer Immobilie oder eine Kreditaufnahme dar. Die Lebensversicherung sollte logischerweise so lange bestehen bleiben, wie die Familianangehörigen auf den finanziellen Rettungsanker angewiesen sind. Da jedoch im Vorfeld oft nicht genau abzusehen ist, wie lange etwa die Ausbildung oder das Studium der Kinder dauert, sollte im Zweifel eine etwas längere Laufzeit gewählt werden.

Zur Orientierung zum Zusammenspiel zwischen Deckungssumme und Laufzeit dient das folgende Beispiel: Beträgt die Deckungssumme 100.000 Franken und ist der Vertrag auf 20 Jahre angelegt, würden monatlich gut 500 bis 550 Franken an die Hinterbliebenen ausbezahlt. Als Anhaltspunkt für eine Versicherungssumme von 400.000 Franken dient daher ein Nettoeinkommen von etwa 2.250 Franken.

Nachversicherung und Dynamik schützt vor Kündigung

Viele Risikolebensversicherer versuchen, bestimmte Vorerkrankungen vom Schutz auszuschließen. Sollte der Kunde später in Folge dieser Krankheit sterben, ginge die Familie leer aus. Für den Versicherungsnehmer ist das inakzeptabel, eine entsprechende Police ungeeignet. Eher als Leistungsausschlüsse sollten erhöhte Prämien akzeptiert werden. Für Schweizer, die sich oft im Ausland aufhalten, ist es zudem wichtig, dass sich der Schutz nicht nur auf das eigene Land erstreckt.

Auch die Flexibilität des Kontrakts spielt bei einem so langen Zeitraum eine wichtige Rolle und sollte im Vorfeld bedacht werden. So ist es ratsam, eine Dynamik der Versicherungssumme zu vereinbaren, damit das Einkommen berücksichtigt wird. So wird sichergestellt, dass der Versicherungsnehmer nur so viel oder wenig einzahlt, wie es die jeweilige Lebenssituation zulässt. Dadurch wird auch das Risiko minimiert, dass der Vertrag aufgrund eines finanziellen Engpasses aufgelöst werden muss. Eine alternative zur dynamischen Entwicklung der Versicherungssumme stellt die Nachversicherungsgarantie dar, die ein ähnliches Ziel verfolgt. Mit Hilfe dieser Klausel kann der Kontrakt nachträglich an veränderte Verhältnisse angepasst werden, ohne dass eine neue Gesundheitsprüfung absolviert werden muss. Insbesondere bei Hochzeiten oder der Geburt von Kindern ist die Nachversicherungsgarantie äußerst nützlich.

Kündigung der Risikolebensversicherung

Ist der Vertrag weniger flexibel gestaltet und bereits unterschrieben, bleibt bei finanziellen Problemen als letzter Ausweg oft nur die Kündigung. Dies ist jederzeit möglich. Dabei macht der Kunde jedoch ein Verlustgeschäft.

Bei der Kündigung der Risikolebensversicherung werden die Beiträge nicht voll zurückerstattet, stattdessen wird nur der Rückkaufswert ausbezahlt.Wie hoch der Rückkaufswert genau ist, ist von Versicherer zu Versicherer verschieden und vertraglich festgelegt.
Ungefähr kann der Versicherte mit einer Rückzahlung der Beiträge von unter 50 bis 75 Prozent rechnen. Der Prozentsatz ist insbesondere in den ersten Jahren niedrig, da nach dem Abschluss ein pauschaler Verwaltungsaufwand und Vermittlungsgebühren verrechnet werden. Unabhängig von dem Zeitpunkt wird zusätzlich eine Stornogebühr bis zu 750 Franken für den erneuten Aufwand erhoben.

Alternativ zur Kündigung der Lebensversicherung gibt es drei Modelle, bei denen der Kunde finanziell mehr einnehmen kann als durch den bloßen Rückkaufswert. Diese sind jedoch recht kompliziert und werden an dieser Stelle nur grob zusammengefasst. So kann die Police an einen Dritten verkauft werden, der sich in Zukunft von dem Vertrag eine Rendite erhofft. Besitzer der Lebensversicherung sollten sich mehrere Angebote unterbreiten lassen, um sich schlussendlich für das lukrativste entscheiden zu können. Diese Option ist bei langfristigen Geldsorgen eine Möglichkeit. Fällt der finanzielle Bedarf kurzfristiger aus, kann der Versicherungsnehmer seine Police auch lediglich weiterverleihen. Dafür muss jedoch ein Darlehen aufgenommen werden, bei dem die Lebensversicherung als Garantie verwendet wird. Als dritte Möglichkeit kommt ein Verkauf mit Rückkaufsoption in Frage. Dabei werden die Beiträge so lange auf Eis gelegt, bis der Versicherte wieder solvent ist. Zwar fällt der Wert bei einem Rückkauf niedriger aus, doch der Versicherungsschutz bleibt in vollem Umfang erhalten.

Kapitallebensversicherung als Alternative zur Risikolebensversicherung?

Eine Kapitallebensversicherung ist eine gemischte Versicherung. Sie funktioniert gleichzeitig als Absicherung der Hinterbliebenen und als eigene Altersvorsorge. Die Beiträge sind am Ende der Laufzeit nicht „verloren“ gegangen, wenn kein Schadensfall eintritt. Stattdessen sind die Beiträge mit zusätzlichen Zinsen angewachsen. Diese Form ist aktuell jedoch weniger geeignet, um die Familie finanziell auf das eigene Ableben vorzubereiten. Als Alternative zur Risikolebensversicherung ist sie schlichtweg kaum zu stemmen. Nur ein geringer Teil wird nämlich für den Risikoschutz verwendet, der überwiegende Rest in die Vermögensbildung. Für eine gleiche Deckungssumme müssen bis zu zehn Mal so hohe monatliche Beiträge bezahlt werden.

 Prämien von 500 statt 50 Franken im Monat für eine überdurschnittliche Deckungssumme können sich üblicherweise nur Besserverdiener leisten. Das Büro für sozialpolitische Studien (Bass) hält sie gar für junge Leute für gänzlich ungeeignet. 

Konsumentenschützer raten momentan dazu, Altersvorsorge und Schutz der Hinterbliebenen zu trennen. Als dritte Säule neben der Grundversorgung und der betrieblichen Absicherung kann bei der Bank ein sogenanntes 3a-Konto eröffnet werden, bei dem die Einzahlungen flexibler als bei einer Kapitallebensversicherung sind. Der Todesfallschutz sollte nach Meinung der Experten einzeln abgeschlossen werden.

Kündigung der gemischten Lebensversicherung

Das Verbrauchermagazin Saldo hat in der Novemberausgabe 2013 berechnet, ab wann sich eine Kapitallebensversicherung amortisiert. Als Beispiel dient der Zürcher Marcel K., der eine gemischte Lebensversicherung, die durch den 3a-Status steuerlich begünstigt ist. Die an einen Fond gebundene Versicherung ist auf 38 Jahre angelegt, nach 11 Jahren steht der Kunde allerdings vor einem finanziellen Problem und möchte seine Police kündigen. Dabei stellt er jedoch fest, dass er von den über 20.500 investierten Franken nicht einmal die Hälfte zurückerstattet bekommen würde. Wie die Saldo berichtet, ist der Zürcher längst kein Einzelfall. Die Zeitschrift führte selbst einen Test mit einem 40-jährigen Kunden durch, um zu überprüfen, nach wie vielen Jahren der Rückkaufswert höher ist als die Summe der einbezahlten Beiträge. Die Lebensversicherung war dabei für 25 Jahre konzipiert. Am besten schnitt die Axa Winterthur ab, bei welcher der Musterkunde nach 21 Jahren einen Gewinn erzielte. Das Angebot der Baloise rentierte sich nach 22 Jahren. Bei allen anderen vier Versicherern zahlte der Kunde auch nach Ablauf des Kontrakts mehr als er durch einen Rückkauf einnehmen würde.

Fast alle Verbraucher machen daher unter dem Strich ein Minusgeschaft, wenn sie ihre gemischte Lebensversicherung vorzeitig kündigen. Nach 12 Monaten fällt der Verlust zwischen 2.500 und 6.000 Franken aus. Selbst im günstigsten Fall sind damit rund 40 Prozent der eingezahlten Prämien verloren gegangen. Fünf Jahre später ist ein Minus von 8.000 bis 15.000 Franken zu verzeichnen. Anteilig macht das einen Verlust von 23 bis 41 Prozent der Prämien aus. Auch nach einem Jahrzehnt lag der Rückkaufswert noch 12 bis 32 Prozent unter der Summer der eingezahlten Beiträge. Nach 21 Jahren ließ sich nur bei der Axa ein Plus von 200 Franken erwirtschaften, während der Kunde bei der Swiss Life immer noch ein Minus von 29.000 Franken zu verzeichnen hatte.

Eine gemischte Lebensversicherung amortisiert sich also in der Regel erst ganz zum Schluss. Die Tendenz verschlechtert sich aktuell weiter, da die Einnahmen der Versicherer wegen niedriger Zinsen schmelzen.

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