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Vergleichen, ob ÖKK die günstigste Krankenkasse ist:

ÖKK Krankenkasse

Die grössten Schweizer Krankenkassen führen ihr Geschäft zumeist aus Städten wie Zürich, Bern oder Luzern. Nicht so die ÖKK, die aus dem beschaulichen Landquart aus dem Kanton Graubünden stammt. Bei dem Unternehmen haben derzeit rund 150‘000 Schweizer ihre Grundversicherung abgeschlossen.

Krankenkassenprämien 2021 der ÖKK

2021 erhöht die ÖKK ihre Krankenkassenprämie auf durchschnittlich CHF 453.- (Erwachsener, Standardmodell, CHF 300.– Franchise, Unfalldeckung). Damit steigen die Kosten für Versicherte im Schnitt im Vergleich zum Vorjahr um nicht einmal zwei Franken pro Monat.

In einigen Kantonen bietet die ÖKK Krankenkasse ihre Leistungen verglichen zu anderen Kassen besonders günstig an. Dazu zählen unter anderem die Prämienregionen Appenzell Innerrhoden, Schaffhausen, Nidwalden, Uri und Wallis.

Prämienentwicklung der ÖKK

Im Vergleich zum Bundesschnitt von CHF 482.– ist die ÖKK 2021 fast 30 Franken pro Monat günstiger, wenn Sie sich für das traditionelle Versicherungsmodell mit 300er-Franchise (mit Unfalldeckung) entscheiden.

Beim Blick auf die Prämienentwicklung des letzten Jahres fällt auf, dass sich die Kosten der Krankenkasse nur unterdurchschnittlich erhöht haben - zumindest für das Standardmodell. 2018 lag die ÖKK mit ihrer durchschnittlichen Prämie voll im Bundesdurchschnitt, 2019 und 2020 fielen die Prämien im Vergleich zu allen Schweizer Kassen höher aus.

Krankenkassenprämien der ÖKK nach Kanton

Von Region zu Region berechnet die ÖKK unterschiedlich hohe Beiträge für ihre Grundversicherung „ÖKK Basis“. In Uri ist die Krankenversicherung günstiger als viele Konkurrenten, auch wenn einige Mitbewerber noch preiswerter sind. Die Leistungen der unterschiedlichen Krankenkassen sind indes nach dem Krankenversicherungsgesetz (KVG) einheitlich.

In den fünf Regionen mit den meisten Mitgliedern gehen die Prämien um mehr als 130 Franken pro Monat auseinander (bei einer Grundversicherung mit 300er-Franchise und ohne Unfalldeckung):

  • CHF 432.– in Graubünden (Prämienregion 1)
  • CHF 569.– in Zürich (Prämienregion 1)
  • CHF 515.– in Tessin (Prämienregion 1)
  • CHF 475.– in St. Gallen (Prämienregion 1)
  • CHF 438.– im Thurgau

Mit der Auswahl der höchsten Franchise (2‘500 Franken) können Sie die Prämien deutlich reduzieren. Beispielsweise zahlen Thurgauer mit CHF 309.70 knapp 128 Franken weniger pro Monat. Dafür steigt Ihr Risiko, bis zu einer Höhe von 2‘500 Franken zusätzlich zur Selbstbeteiligung für Behandlungen und Medikamente selbst aufkommen zu müssen.

Alternative Modelle der ÖKK

Für preisbewusste Schweizer stellt die ÖKK drei günstige alternative Modelle zur Verfügung. Alle drei Angebote haben gemeinsam, dass Sie auf Ihre freie Arztwahl verzichten und dadurch Prämien sparen:

  1. Casamed Hausarzt: Bei diesem Modell muss die erste medizinische Versorgung immer durch den Hausarzt durchgeführt werden, ausser in Notfällen, beim Gynäkologen sowie beim Kinder- oder Augenarzt.
  2. Casamed HMO: Mit dieser Variante sind Sie an ein Gesundheitszentrum gebunden. Es gelten die gleichen Ausnahmen wie beim Hausarztmodell.
  3. Casamed 24: Dieses telemedizinische Modell macht einen Arztbesuch zunächst überflüssig. Die Fachärzte des Netzwerkes „Medgate“ führen entweder eine Diagnose durch oder überweisen Sie an einen Arzt oder Spezialisten.

Beim HMO- oder Hausarztmodell sollte die nächste Praxis in Ihrer unmittelbaren Entfernung liegen, sodass Sie kurze Anfahrtswege haben. Ist dies der Fall, ist der Prämienvorteil durchaus ein Argument für eines der alternativen Versicherungsmodelle. Je nach Modell wird Ihr Portemonnaie unterschiedlich stark entlastet – zum Beispiel als Stadtzürcher:

  • Preisvorteil von 56,90 Franken im Monat mit Hausarztmodell
  • Preisvorteil von 73,90 Franken im Monat mit HMO-Modell Gesundheitszentrum

ÖKK Bewertungen: Beste Plätze aus Konsumentensicht

Im Vergleich von 14 Krankenkassen hat die ÖKK in einem Test von moneyland im Sommer 2019 den dritten Rang belegt. Für die Studie hatte das Portal über 1‘500 Eidgenossen zu ihrer Zufriedenheit mit ihrer Krankenkasse befragt. Mit 8,1 von zehn Punkten bestätigt die ÖKK ihre Bewertung aus dem Vorjahr. Vor der Krankenkasse platzieren sich noch KPT und SWICA (beide 8,2) sowie Agrisano (8,5).

Bei der Kundenzufriedenheitsumfrage von bonus.ch aus dem September 2019 erreicht die ÖKK dagegen zusammen mit Agrisano und SWICA den Spitzenplatz. Sie erhalten 5,3 von sechs Punkten. Die schlechteste Krankenkasse erreicht nur 4,7 Punkte.

Ein ähnlich erfreuliches Ergebnis gelingt die ÖKK beim Krankenkassenvergleich von Comparis.ch. In der Gunst der Kunden schneidet die Krankenkasse mit 5,2 von 6 Punkten gut ab. Dabei bewerteten die Versicherten die Kriterien

  • Kompetenz und Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden
  • Verständlichkeit der Kundeninformationen
  • Abrechnungen

In allen drei Bereichen erzielt die ÖKK eine gute Bewertung. Allerdings fallen die Verwaltungskosten laut Comparis mit 5,7 Prozent der Prämien hoch aus, auch wenn sich die Quote im Vergleich zu 2018 um mehr als ein Prozent reduziert hat.

Zusatzversicherungen der ÖKK

Mit einer Vielzahl von Zusatzversicherungen können Sie als ÖKK-Versicherter Ihren Komfort bei der medizinischen Versorgung verbessern. Grundsätzlich gibt es sowohl Produkte für einzelne Personen als auch für die ganze Familie.

Für letztere hat das Unternehmen das Paket „ÖKK Family“ geschnürt. Hier sind Leistungen aus allen wichtigen Bereichen versichert: von der Prävention über die Geburtshilfe und Alternativmedizin bis hin zur allgemeinen Abteilung bei einem Spitalaufenthalt. Wenn Sie sich den Komfort im Spital offen halten möchten, können Sie mit dem Zusatz-Tarif „ÖKK Family Flex“ bei jedem Aufenthalt neu zwischen allgemein und halbprivat sowie Ein- oder Zweibettzimmer wählen.

Für Einzelpersonen gibt es „ÖKK Standard“, das ebenfalls viele Leistungen zusammenfasst. Es stellt in erster Linie die Spital-Behandlung in der allgemeinen Abteilung sowie heilmedizinische Leistungen sicher. Darüber hinaus steht Ihnen eine ganze Reihe von zusätzlichen Tarifstufen zur Auswahl:

  • „ÖKK Komfort“ (Ein- oder Zweitbettzimmer)
  • „ÖKK Flex“ (freie Wahl bei jedem Aufenthalt)
  • „ÖKK halbprivat“
  • „ÖKK privat“
  • „ÖKK global“ für weltweite Arzt- und Spitalwahl

Für die junge Zielgruppe zwischen 19 und 25 Jahren hat der Versicherer das Angebot „ÖKK Salto“ entwickelt, das die allgemeine Abteilung bei einem Spitalaufenthalt garantiert. Der Fokus liegt auf einem guten Reiseschutz im Ausland sowie vielfältigen Gesundheits- und Präventionsförderungen.

Darüber hinaus bietet die Landquarter Krankenkasse die Zahnzusatzversicherung „ÖKK dental“ an. Damit übernimmt der Versicherer einen Grossteil der Kosten für Zahnersatz und Behandlungen. Wie viel er zahlt, richtet sich nach der Tarifvariante. In fast allen Stufen übernimmt die ÖKK drei Viertel der Kosten. Pro Kalenderjahr ist der Zuschuss jedoch auf 1‘000 bis 5‘000 Franken begrenzt.

Für Grenzgänger sieht die Krankenversicherung das Produkt „ÖKK Euroline“ vor. Wer in der Schweiz seine Brötchen verdient, wird laut KVG versicherungspflichtig. Welche Leistungen dem Versicherten zustehen, richtet sich in der Schweiz nach dem KVG und in dem Heimatland nach dem Sozialtarif des Staates.

Fakten zur ÖKK

Die ÖKK hat ihren Hauptsitz in Landquart im Kanton Graubünden. Sie berät ihre Kunden jedoch in verschiedenen Regionen durch 31 ortsansässige Agenturen. Seit ihrer Gründung 1994 hat die ÖKK mehr als 180‘000 Personen und 15‘000 Unternehmen als Kunden gewonnen.  Für den Versicherer sind aktuell über 400 Mitarbeitende und 15 Lernende tätig.

Kennzahlen zur ÖKK Krankenkasse

Mitarbeiter418
Standorte31
Versicherte Grundversicherung169‘180
Unternehmenserfolg33,5 Millionen Franken
Gründungsjahr1994

ÖKK Adresse

ÖKK
Bahnhofstrasse 13
7302 Landquart
Telefon: 058 456 10- 10
Fax 058 456 10- 11

Web: www.oekk.ch

E-Mail: info@oekk.ch

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sofia
Sofia
41, Zürich

„Ich war überrascht, wie unkompliziert der Vergleich funktioniert hat. Dank der Hilfe zahle ich jeden Monat 96 Franken weniger.“

gabriel
Gabriel
56, Luzern

„Ich habe es immer gescheut, zu einer anderen Kasse zu gehen. Der Krankenkassenvergleich hat mir jedoch gezeigt, wie viel ich in all den Jahren zu viel gezahlt habe.“

daniel
Daniel
33, Bern

„Ich hätte niemals gedacht, dass es so grosse Unterschiede gibt! Die Offerte kam sehr schnell bei mir an und der Wechsel war sehr einfach.“

Helsana Krankenkasse

Die Helsana ist eine der grössten Krankenkassen in der Schweiz und gehört in vielen Prämienregionen zu den günstigsten Versicherern. 

Atupri Krankenkasse

Die ehemalige Betriebskrankenkasse der Schweizerischen Bundesbahnen und hat vielerorts die günstigste Prämie im Angebot.

Sanitas Krankenkasse

Die Santitas überzeugt durch günstige Prämien und eine hohe Beitragsstabilität.

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